Eine Wiese für die Bienen

Die Honigbiene ist das drittwichtigste Nutztier und sorgt somit gemeinsam mit den Wildbienen für 80 Prozent unserer Lebensmittel. Viel wichtiger als der Honig ist also die Bestäubung der Pflanzen.

OHNE Bestäubung KEINE Ernten!

Schon Albert Einstein erkannte bereits wie wichtig die Bienen für uns Menschen sind: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.

Wie die Blumenwiese verschwindet

Artenreiche Wiesen werden seit den 1970iger-Jahren von stark gedüngten Wiesen verdrängt. Dabei verschwindet die Artenvielfalt. Doch langsam gelangt, dank der Honigbiene, die bunte und artenreiche Blumenwiese ins Bewußtsein der Öffentlichkeit.

Heute wird eine Wiese bis zu sieben Mal im Jahr gemäht. Das war vor 30, 40 Jahren anders, da man die normale Futterwiese nur zwei bis drei Mal gemäht und kaum gedüngt hat. Dadurch wurde die Wiese automatisch bunt und hatte 30 - 40 verschiedene Pflanzenarten.

Nachhaltigkeit und Landwirtschaft schließen sich nicht aus

Es braucht keine übermächtigen Maßnahmen, um Bienen und anderen

Insekten einen Lebensraum und Nahrung zu bieten. Blumenstreifen und -flächen werden entlang der Felder angebaut und bieten eine vielfältige  Nahrungsquelle. Diese blühenden Randstreifen sehen nicht nur schön aus, sondern sichern das Überleben unzähliger Insekten und anderer Tiere.

Das Anlegen einer Blumenwiese beginnt mit der Auswahl des Standortes. Es müssen nicht immer gleich großflächige Blühwiesen angelegt werden. Ein Blühstreifen am Rand des Feldes sind für viele Insekten und den Bienen schon ein großes Nahrungsangebot.

Von Frühjahr bis in den Spätherbst benötigen Bienen die Blumen. Deshalb ist ein Mix der verschiedenen Pflanzen über das Jahr verteilt besonders attraktiv. Blumenstreifen gegen das Verhungern von Bienen.

Wenn Bienen wünschen könnten:

Nektar und Pollen von März bis Otober!

Vielfältige Bienenweide mit unterschiedlichen Nektar- und Pollenpflanzen. Keine gefüllten Blüten, in denen die Staub- und Fruchtblätter ihre ursprüngliche Funktion verloren haben.

Kein Einsatz bienengefährlicher Pflanzenschutzmittel.


 

eine Wiese für die Bienen

Was möchtest Du wirklich?

Die Bienen bedanken sich recht herzlich bei den Gärtnern der IGA ("Gärten der Welt"), die einige Wiesen naturbelassen haben. So finden die Bienen und andere bestäubene Insekten das ganze Jahr Nahrung!


Pflanzenart

Huflattich
Krokus
Primel
Schlehe
Löwenzahn Taubnessel Schneeball
Günsel Pfaffenhütchen Pfingstrose Trollblume
Mohn Wiesenknöterich Flockenblume Hornklee   
Klee
Margerite /   Spierstaude
Nachtkerze
Nelke
Blutweiderich
Kornblume
Leinkraut
Schafgarbe
Steinklee
Eisenkraut
Wegwarte

Blütenzeitraum

März – Mai
März – April
März – Juni
April
April – Juni
April – August
Mai
Mai – Juni
Mai – Juni
Mai – Juni
Mai – Juni
Mai – Juli
Mai – August
Mai – September
Mai – September
Mai – September
Juni – August
Juni – Juli
Juni – August
Juni – August
Juni – September
Juni – September
Juni – September
Juni – September
Juni – September
Juli – September
Juli – September

Hinweis

an Ufern, Wegen und Dämme zu Hause
verwildert auf Bergwiesen
Wald-, Wiesen-, Balkon- und Gartenpflanze
Weg- und Waldränder, geeignet für Hecken
auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern zu finden
auf Ödland, in Gärten und Büschen zu finden
Zierstrauch für Garten und Park
Wiesen, Gebüsche und Wälder sind seine bevorzugten Standorte
an Waldrändern, in Uferböschungen
Bergwälder, Gärten und Parks
auf Feuchtwiesen, in Niedermooren und an Bachläufen
für gemischte Beet- und Staudenpflanzen
auf Feuchtwiesen, an Bachufern und in lichten Auwäldern
auf Wiesen und Weiden und als Zierpflanze
auf Wiesen und an Wegrändern zu finden
auf Wiesen und an Wegrändern zu finden
auf Wiesen und Weiden, veredelt im Garten
Heckenpflanze und Bodendecker für Staudenrabatten
an Böschungen und als Zierpflanze für Steingärten, Beete und Rabatten
fühlt sich wohl auf feuchten Wiesen, in lichten Wäldern, in Beeten und Rabatten
wächst an Ufern und in Gräben und eignet sich als Zierpflanze
häufig an Ackerrändern, Zierpflanze für gemischte Rabatten
Wild an Bahndämmen, auf Äckern und Ödlandfläche, an Straßenrändern
wächst auf trockenen Wiesen
steht an Waldrändern und auf trockenem Ödland
Heil- und Zierpflanze
an Wegrändern und auf trockenen Wiesen zu Hause

Pollen / Nektar

2 / 3
3 / 2
2 / 1
3 / 2
4 / 3
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